Donnerstag, 28. März 2013Familie | Leben | Unterhaltung

Tantra - Eine Welt voller Freuden

Tantra ist ein indischer Kult, der wesentlich vom Hinduismus und Buddhismus beeinflusst wurde und seine Spuren in ganz Asien hinterlassen hat

Düren, Deutschland – Tantra ist ein Kult der Ekstase, der mehr auf mystischer Erfahrung der Freude als auf festen Dogmen basiert.Heutzutage ist dieser Kult in der westlichen Welt verbreitet, als eine Methode die den Menschen aus seiner Bindung heraus von der äußeren, materielle Welt löst und die auf die inneren psychischen Kräfte zurückführt. Tantra soll durch verschiedene Praktiken die sexuelle Vereinigung beeinflussen, um zu innerer Erleuchtung und Erlangung höchster Glückseligkeit zu gelangen. Der Tantriker sieht die Sexualität als göttlich an, die kraftgebend und lebensspenden ist. Sie bejahen das Leben und sind auf der Suche nach dem “Vergnügen des Lebens”. Der Tantra Kult verlangt keine Enthaltsamkeit, vielmehr benutzen sie die Lust und den Akt an sich als geistigen “Ansatz”. Um mystische Höhen zu erreichen, benutzen Tantriker alle Sinne, den Geist und die Seele. Dies weckt alle Energien im Körper, in Gefühlen und Geist, um so der Erleuchtung näherzukommen. Die Erleuchtung ist ein Zustand, in dem die Wahrheit über den Ursprung der Dinge und der Menschen erkannt werden.

Wenn du die Dinge tust, die Tantrikas entdeckt haben, wirst du in der Lage sein, die Wahrheit über deine Welt herauszufinden, ebenso unmittelbar, wie du eine Straße erlebst., sagt das Tantra.

Alle die in die Geheimnisse des Tantras eingeweiht sind, betrachten sowohl das Universum selbst, als auch die Lebewesen die es bewohnen, als Manifestationen von Gegensatzpaaren wie männlich und weiblich, statisch und dynamisch, weich und hart, negativ und positiv. Dieser von Natur aus bestehende Dualismus gilt als Ursache aller Veränderungen, allen Leides und aller Wechselfälle des Lebens, die unlösbar miteinander verbunden sind. Das Begehren des Tantrikers ist, diese Dualität zu vereinen. Sie bezeichnen das negative Element der Polarität, als Shiva, was als männlich gilt, und wird somit mit dem weiblichen dynamischen Element der hinduistischen Göttin Shakti in Einklang gebracht. Das im Menschen wirksame Shakti-Element wird im Symbol der Schlange (Kundalini) dargestellt, die solange der Mensch der Erleuchtung noch nicht teilhaftig geworden ist und am unteren Ende der Wirbelsäule zusammengerollt schläft. Ziel des Tantrikers ist es, die Schlange zu erwecken und der Vereinigung mit Shiva, die im Kopf lokalisiert wird, entgegen zu strömen. Diese göttliche Vereinigung soll die innere Zerrissenheit des Tantrikers zerstören und befreit ihn von den Folgen des Schmerzes, des Leides und ihrer Veränderung.

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