Mittwoch, 15. Oktober 2014Finanzen | Banken | Versicherungen

Aufrüsten – nicht möglich ohne Wolfram

Herisau, Deutschland – In 2013 wurden weltweit rund 1,74 Milliarden US-Dollar für Rüstung ausgegeben. Dafür ist Stahl und im besonderen Wolfram nötig.
Weltweit steigen die Ausgaben für die Rüstung, mit Ausnahme von Westeuropa und den USA, letztere haben durch den Rückzug aus dem Irak ihre Ausgaben gekürzt. Mehr Geld in die Rüstung stecken vor allem China, wobei die Zahlen nicht so ganz offen liegen, und Russland. Ähnliche Bestrebungen gibt es im Nahen Osten, insbesondere in Saudi-Arabien, sowie in Afrika. Die überalterte deutsche Militärmaschinerie schreit nach einer Überarbeitung. Daher dürfte auch in Deutschland und anderen NATO-Ländern die Nachfrage nach Militär-Vehikeln und Munition steigen.

Für den militärischen Konstruktionsbereich ist der Rohstoff Wolfram aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften ein wichtiges Element. Granaten als panzerbrechende Waffen werden mit Hilfe des extrem härtenden und hohe Temperaturen aushaltenden Metalls gebaut. Für die Stahlherstellung ist ebenfalls Wolfram nötig. Bei der Produktion von Wolframstahl werden rund 90 Prozent der Weltproduktion von Wolfram eingesetzt. Weitere Wolfram-Nachfrager sind die Automobilindustrie und die Hersteller von Schneidwerkzeugen beispielsweise.

Neben China kommt Wolfram vor allem aus Kanada, Russland und auch Portugal. Dort belebt Blackheath Resources (ISIN: CA09238D1069 - http://bit.ly/1rmd6Hf ) ehemals produzierende Minen wie die Covas-Mine neu. Aktuell laufen bei diesem Projekt Phase-3-Bohrungen, die die bekannten Zonen der Wolfram-Mineralisierungen erweitern sollen. Die Bohrungen der Phase 1 und 2 waren erfolgreich: Die historischen Ressourcen sollen sich auf 922.900 Tonnen Gestein mit 0,78 Prozent WO3 belaufen. Die finanziell gut aufgestellte Gesellschaft plant zudem, das Wolfram-Zinn-Projekt Borralha und das Wolfram-Projekt Bejanca zu explorieren.

Schlagwörter: Aufrüsten Wolfram
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