Donnerstag, 09. Mai 2019Energie | Umwelt | Klimaschutz

(Bildquelle: Ronald Kreimel)
(Bildquelle: Ronald Kreimel)

Tyczka Gruppe fördert Verbundprojekt zur Energieeffizienz im Industriepark Braunau-Neukirchen

Geretsried, Deutschland – Die Tyczka Energie Stiftung vergibt zusammen mit dem Lehrstuhl für Anlagen- und Prozesstechnik der Technischen Universität München (TUM) ein zweijähriges Promotionsstipendium zur energetischen Optimierung von Luftzerlegungsanlagen und zur unternehmensübergreifenden Energieeffizienz an Industrie- und Produktionsstandorten. Projektträger des Vorhabens ist die Tyczka GmbH aus Geretsried. Das Tochterunternehmen Tyczka Air Austria produziert am Standort technische Gase wie Stickstoff, Sauerstoff und Argon. Der Industriepark Braunau-Neukirchen in Oberösterreich verfügt über eine Fläche von rund 26 Hektar und beheimatet zahlreiche international tätige Unternehmen.

Im Projekt werden verschiedene Ansätze zur energetischen Verwertung von Abwärme und Kältequellen aus Industrie- und Produktionsprozessen untersucht. Das Ziel des Forschungsvorhabens ist es, überschüssige Wärme, Kälte und Druckluft mit Hilfe von innovativen Speichertechnologien anderen Unternehmen im Industriepark zur Verfügung zu stellen und zu verwerten. Dadurch sollen sich die Gesamtenergieeffizienz der beteiligten Unternehmen und die Ökobilanz des Industrieparks verbessern. Bei positiven Ergebnissen werden die Potenziale im Industriepark umgesetzt. Neben der Tyczka Air Austria GmbH haben sich die SSR Speditionsservice GmbH und die Aluminium verarbeitende HAI Hammerer Aluminium Industries dem Vorhaben bereits angeschlossen. Es ist geplant noch weitere Partner für das Projekt zu gewinnen.

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