Dienstag, 02. Juni 2020Politik | Recht | Gesellschaft

Handel mit CFDs - BaFin warnt erneut vor Betrügern

Handel mit CFDs - BaFin warnt erneut vor Betrügern

Köln, Deutschland – Die BaFin warnt erneut vor unseriösen Online-Plattformen, die den Handel mit CFDs (Contracts for Difference) anbieten. Oft geht es nur darum, die Anleger um ihr Geld zu bringen.

Die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin hat gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt und verschiedenen Landeskriminalämtern schon mehrfach vor unseriösen und nicht lizenzierten Online-Plattformen gewarnt, die Verbraucher zum Handel mit riskanten Kapitalanlageprodukten auffordern. Dahinter steckt oft nichts anderes als Betrug.

Die BaFin hat ihre Warnung nun im Mai 2020 wiederholt. Ihr werden nach wie Fälle bekannt, bei denen Verbraucher auf vermeintlich seriöse Handelsplattformen im Internet gelockt und dort veranlasst werden, hohe Summen in Geschäfte mit CFDs, z.B. auf Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen oder Kryptowährungen zu investieren. Dabei locken die Anbieter mit hohen Gewinnchancen. Tatsächlich sehen die Anleger von dem Geld aber nichts wieder und es ging von Anfang an nur darum, sie abzuzocken.

Binäre Optionen oder CFDs sind spekulative Anlageprodukte mit einem hohen Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Aufgrund des hohen Risikopotenzials ist der Verkauf und Vertrieb solcher riskanten Finanzprodukte in Deutschland nur stark eingeschränkt möglich bzw. verboten, erklärt die Wirtschaftskanzlei MTR Rechtsanwälte.

Unseriöse und nicht-lizenzierte Anbieter lassen sich von diesen Verboten nicht abschrecken und versuchen nach wie vor, Verbraucher in die Falle zu locken. Nicht umsonst hat die BaFin ihre Warnung erneut wiederholt.


Die Anleger sollen häufig mit unseriösen Angeboten geködert werden. Hohe Gewinnaussichten bei einfachem Handling werden ihnen vielfach versprochen. Zu der Funktionsweise und den hohen Risiken von Finanzinstrumenten wie CFDs wird in der Regel nichts gesagt. Tatsächlich werden den Anlegern anfangs oft Gewinne angezeigt. So sollen sie zu weiteren Investitionen verleitet werden. Wollen sie sich ihr Geld auszahlen lassen, ist dies dann aber oft aus dubiosen Gründen nicht möglich oder der Händler ist für den Anleger nicht mehr erreichbar. Das Geld des Anlegers wurde dabei oft erst gar nicht in die Kapitalanlage investiert.

Häufig werden diese Betrugsdaten von den Anlegern gar nicht erst angezeigt. Ein Fehler. Anleger, die noch etwas von ihrem Geld retten wollen, können sich an im Kapitalmarktrecht erfahrene Rechtsanwälte wenden. 

https://www.mtrlegal.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht.html

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